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Tagungsbericht -
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Im Haus der Bayerischen Wirtschaft in der „IT Hauptstadt“ München begrüßte bayme-vbm- Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die Teilnehmer. Er stellte die Situation in der Metall- und Elektrobranche dar und gab einen Über- blick über die beeindruckende Bandbreite der Maßnahmen von bayme vbm gegen den Fachkräftemangel, gerade im MINT-Bereich (vgl. dazu auch Brossardt, AuA Sonderheft 2011 „Herausforderung Fachkräftemangel“, S. 8 ff.). |
Mit einem anschließenden „Kick off“ zur Personalarbeit im IT-Bereich startete Moderator Volker Hassel, Chefredakteur von „Arbeit und Arbeitsrecht“, die Tagung. Als erster Referent berichtete Bernd Holthaus, Personalleiter von Intel, über die Maßnahmen seines Unternehmens, sowohl deutschland- als auch weltweit. Die Nutzung von Social Media spielt dabei eine herausragende Rolle.
Wie man Mitarbeiter durch Boni und Zulagen binden kann, diskutierten die Teilnehmer beim Vortrag „Rechtliche Fallstricke bei Zielvereinbarungen“ von Markus Lippmann von der regionalen Geschäftsstelle München-Oberbayern bei bayme vbm. Hier sind insbesondere strenge Formalia zu beachten.
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Bevor man Mitarbeiter ans Unternehmen binden kann, muss man sie erst einmal finden. Bei der Auswahl sollte nicht nur – aber auch – das Bauchgefühl entscheiden, machte Falk Runge von Kienbaum Executive Consultants München klar. Kompetenz und Intelligenz erkennt man am besten durch professionelle Auswahlprozesse, Potenzialanalysen und Diagnostik. |
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Der nächste Block behandelte den – in der IT-Branche sehr häufigen – Einsatz Externer im Unternehmen: Zunächst machte Dr. Jutta Krogull aus der Grundsatz- abteilung Recht bei bayme vbm auf die Rechtsrisiken beim Einsatz von Freelancern aufmerksam. Im Zweifel sollte man ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung Bund durchführen, um keine gefährliche Scheinselbstständigkeit zu riskieren. |
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Mit dem Einsatz von Zeitarbeit in der IT beschäf- tigte sich Dirk Walberger, Manager Training und Coaching bei der top itservices AG. Neben ande- ren Vorteilen bietet diese ebenfalls Flexibilität und vermeidet das Risiko beim Einsatz von Free- lancern. |
Anschließend stellte Dirk Pollert, stv. Hauptgeschäftsführer von bayme vbm mit seinem Vortrag zur Rechtsgestaltung von Zeitarbeit in der IT die Rahmenbedingungen bei der „Leiharbeit“ vor. Er empfahl u. a., jeder Arbeitgeber solle prophylaktisch eine Verleiherlaubnis beantragen, um die eigenen Mitarbeiter flexibel einsetzen zu können.
Last, not least behandelte die Tagung das Thema Employer Branding: Wie man im Mittelstand den Weg zu mehr Arbeitgeberattraktivität finden kann, machte Andrea Stellwag, Geschäftsführerin Finanzen der ConSol Software GmbH, anhand zahlreicher Beispiele aus Ihrem vielfach ausgezeichneten Unternehmen deutlich. Neben vielen Sozialleistungen und -einrichtungen spielt die Unternehmenskultur eine wichtige Rolle; bei ConSol bspw. durch Management by Objectives, flache Hierarchien, transparente Entscheidungen und Anerkennung für die Mitarbeiter. Abschließend zeigte Axel Haitzer, Mitglied der Geschäftsleitung der aicovo GmbH und u. a. Autor des Buchs „Bewerbermagnet“, wie man mit Ausbildungsmarketing den Wettlauf um die besten Schulabgänger für sich entscheiden kann. In amüsanter Art machte er dies am modernen Märchen des Schülers Marco fest, bei dem sich potenzielle Ausbildungsbetriebe bewerben konnten. Fazit der Tagung: eine spannende Veranstaltung, auf der die Teilnehmer viele Themen leidenschaftlich diskutierten und die auf die vielen Besonderheiten der IT-Branche einging. Best Practices aus IT-Unternehmen gaben hilfreiche Anregungen für die eigene Praxis.
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